Rügen 2015

 


06. + 07. August 2015



Nachdem wir bei den Karl May Festspielen in Bad Segeberg waren, haben wir uns überlegt, dass wir uns auch die Störtebeker Festspiele auf Rügen ansehen müssen und da es ja doch eine ziemliche Entfernung ist und bisher nur einmal auf Rügen waren, im Winter und die Kinder können sich nicht mehr erinnern, wollten wir gleich einen Übernachtung mit einplanen. Die Karten waren früh und schnell bestellt und wir waren von den doch relativ geringen Preis überrascht. 34 Euro für Erwachsene und 25,50 für Kinder, für die besten Plätze. Nun blieb die Frage, wo wir denn übernachten..... Persionen für nur 1 Nacht waren nicht zu finden und Hotels sind nicht unser Ding. Zelten wäre natürlich super, aber da wir Donnerstag erst spät ankommen und es nach den Festspielen schon dunkel ist, gab es keine Möglichkeit ein Zeltplatz zu suchen, geschweige denn ein Zelt aufzubauen. Also haben wir uns überlegt, dass wir uns einfach irgend auf einen Parkplatz stellen und die Nacht im Auto verbringen. Für große Menschen sicherlich nicht super bequem, aber für eine Nacht wird es schon gehen. Also holten wir Donnerstag Meike von der Arbeit ab und fuhren direkt auf die Autobahn Richtung Osten. Das Wetter und unsere Laune war super. Auf Rügen wurde es durch den vielen Verkehr etwas stressig, aber es war nun mal Urlaubszeit. Als wir den Parkplatz der Festspiele ansteuerten, staunten wir nicht schlecht. Einfach nur eine Wiese, kostenlos und...... dort standen Zelte! Man durfte dort kostenlos parken und auch übernachten. Hätten wir das gewusst, hätten wir natürlich ein Zelt mitgenommen und hätten es bequemer gehabt. Egal, wir suchten uns einen abgelegenden Stellplatz und gingen durch den Wald zu der Freilichtbühne. Auf dem Weg dort hin konnten wir dann natürlich noch einen Geocache loggen. Die Festspiele und das ganze drum herum hat uns sehr gefallen und so war die Nacht im Auto auch nicht so schlimm. Der einzige, der wohl schlechter geschlafen hatte, war ich, auf dem Fahrersitz. Nico passte gut auf dem Beifahrersitz und Meike machte es sich mit Felix auf den Isomatten auf der Ladefläche bequem. Am nächsten Tag machten wir noch eine tolle 16 KM Wanderung durch den Nationalpark Jasmund zum Königsstuhl und immer an der Küste lang. Dann wollten wir noch irgendwo an den Strand und baden, aber zuerst fanden wir nur Kiesstrände, die nicht so toll waren. Jemand empfahl und dann Glove mit seinem 10 KM Sandstrand. Es war nicht weit weg und so waren wir auch schnell dort. Es war aber gar nicht unser Ding. Eine typische Tourihochburg mit viel Lärm, der Strand sehr voll. So hatten die Kinder schon gar keine Lust mehr auf Baden und spielten nur ein wenig im Sand. Ich kühlte mich kurz in der Ostsee ab und dann fuhren wir gemütlich nach Hause. Fazit: Rügen ist wunderschön und uns als Naturfreunde, die die Einsamkeit suchen, ist klar, dass wir wieder kommen. Dann mit mehr Zeit um noch mehr durch die Buchenwälder zu wandern.




 
 



 



 

 

 




 

 



 







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